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Umbenennung Generali Leben: Kunden werden schriftlich informiert

22. Juli 2019

Wie am 28. Juni 2019 angekündigt, werden die Kunden der Generali Lebensversicherung seit Mitte Juli schriftlich darüber informiert, dass die Generali Lebensversicherung ab dem 7. Oktober 2019 als Proxalto Lebensversicherung auftreten wird. Von diesem Zeitpunkt an erhalten die Kunden Korrespondenz zu ihrem Vertrag unter der neuen Marke. Die Umbenennung hat – wie der Ende April vollzogene Eigentümerwechsel – keine Auswirkungen auf Bestand und Inhalte der Kundenverträge.

Fragen und Antworten

Was hat sich durch den Eigentümerwechsel für die Kunden der Generali Lebensversicherung verändert?

Für die Kunden der Generali Lebensversicherung hat sich nichts geändert. Alle bestehenden Verträge sind vollständig – mit allen Rechten und Pflichten – auf die Viridium Gruppe übergegangen. Die Versicherten erhalten auch zukünftig alle garantierten Leistungen, insbesondere die garantierten Kapital- und Rentenzahlungen. Darüber hinaus werden auch die Kundenservice-Standards gewährleistet. Die Ansprechpartner im Kundenservice ändern sich ebenfalls nicht.

Eigentümerwechsel von Lebensversicherungsbeständen hat es zudem schon immer gegeben. Sie sind in der Sache nicht problematisch, da – wie oben beschrieben – die Rechte und Ansprüche der Kunden davon gänzlich unberührt bleiben. Die Belange des Verbraucherschutzes sind durch die bestehende Gesetzgebung / den regulativen Rahmen in vollem Umfang berücksichtigt.

Lediglich der Name des Risikoträgers wirdinfolge der Transaktion geändert. Ab Anfang Oktober tritt die Generali Lebensversicherung als Proxalto Lebensversicherung auf. In dem Zusammenhang ändern sich natürlich auch einige Kontaktinformationen. Darüber informiert die Generali Lebensversicherung ihre Kunden seit Mitte Juli mit einem Brief persönlich.

Wieso wird die Generali Lebensversicherung umbenannt?

Die Umfirmierung wird durchgeführt, um Verwechslungen mit den zukünftig von der Generali in Deutschland unter ihrem Markennamen angebotenen Lebensversicherungsprodukten und daraus resultierende mögliche Irritationen zu vermeiden.

Wieso wurden die Kunden nicht schon viel früher informiert?

Ein Eigentümerwechsel an sich ist nichts Ungewöhnliches – zumal die Rechte und Ansprüche der Kunden davon gänzlich unberührt bleiben. Auch vor diesem Hintergrund besteht keine gesetzliche Pflicht, darüber schriftlich zu informieren.

Natürlich haben die Viridium Gruppe und Generali aber die Öffentlichkeit über die Medien anlässlich des Eigentümerwechsels informiert, entsprechend wurde darüber auch berichtet.

 

Sind Sorgen von Verbraucherschützern, dass Kunden im Rahmen eines sogenannten „Run-off“ schlechter gestellt werden, begründet?

Es ist vollkommen legitim, dass Fragen – auch kritische – zu dem in Deutschland noch jungen Geschäftsmodell des externen Bestandsmanagements („Run-off“) gestellt werden. Tatsächlich gibt es jedoch keinerlei konkrete Anlässe für entsprechende Sorgen. Denn die Belange des Verbraucherschutzes sind durch die bestehende Gesetzgebung in vollem Umfang berücksichtigt. Die BaFin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht) überwacht lückenlos, dass die Kundenrechte gewahrt bleiben. Das hat sie im Rahmen des sogenannten Inhaberkontrollverfahrens zum Erwerb der Generali Lebensversicherung durch Viridium ebenfalls getan, indem sie alle Aspekte der Transaktion – insbesondere die operationelle Machbarkeit und die finanzielle Solidität von Viridium – intensiv geprüft hat. Bei Bedarf würde die BaFin jederzeit einschreiten, um die Kundenbelange sicherzustellen.

Ist das Geld der Kunden weiterhin sicher?

Die Viridium Gruppe ist vollständig – zu 100% – mit Eigenkapital finanziert. Die Viridium Gruppe und jede ihrer Gesellschaften weisen Solvenz-Bedeckungsquoten auf, die weit über den von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) geforderten Mindestwerten liegen. Jede Lebensversicherungsgesellschaft der Viridium Gruppe, auch die Generali Lebensversicherung und die zukünftige Proxalto Lebensversicherung, ist zudem Mitglied von Protektor, der Sicherungseinrichtung der deutschen Lebensversicherer.

Wer ist Viridium?

Die Viridium Versicherungsgruppe ist der führende Spezialist für das Management von Lebensversicherungsbeständen, die für das Neugeschäft geschlossen sind. Sie konzentriert sich ausschließlich darauf, bestehende Bestände / Verträge effizient zu verwalten. Grundlage sind reibungslose Integrationsprozesse, moderne Bestandsverwaltungssysteme, kundenorientierte Serviceeinheiten und ein leistungsfähiges Kapitalmanagement. Daher ist sie der ideale Partner, um den Generali Leben Bestand im Sinne aller Beteiligten vertrauensvoll, verlässlich und finanziell nachhaltig fortzuführen.

Gesellschafter der Gruppe sind mit Cinven eine führende internationale Beteiligungsgesellschaft und mit der Hannover Rück die weltweit viertgrößte Rückversicherungsgruppe. Generali hat sich im Rahmen der Transaktion ebenfalls an der Viridium Gruppe beteiligt und ist damit dritter Anteilseigner.

Wie groß ist die Viridium Gruppe?

Der Vertragsbestand der Viridium Gruppe beläuft sich nach dem Erwerb der Generali Lebensversicherung auf knapp 4,8 Mio. Verträge. Die Gesellschaften der Gruppe – Heidelberger Lebensversicherung, Skandia Lebensversicherung, Entis Lebensversicherung und nun die Generali Lebensversicherung – verwalten zusammen ein Vermögen von rund 60 Mrd. Euro.

Wie profitieren Kunden vom Modell der Viridium Gruppe?

Zunächst einmal wird jeder einzelne Vertrag, für den Viridium die Verantwortung übernimmt, über die gesamte Vertragslaufzeit vollumfänglich fortgeführt. Das beinhaltet natürlich zum einen, dass die Versicherten alle garantierten Kapital- und Rentenzahlungen wie vereinbart erhalten. Zum anderen werden sie auf Basis der gesetzlichen Regelungen weiter an den Überschüssen beteiligt.

Kunden, deren Verträge von einer Gesellschaft der Viridium Gruppe betreut werden, profitieren darüber hinaus vom Viridium Modell des externen Bestandsmanagements, indem die Aufwände für die Verwaltung der Verträge langfristig fixiert werden – und zwar zu Konditionen, die unterhalb der bisherigen Aufwandsniveaus liegen. So sind die Kunden zum einen vor anteiligen Kostensteigerungen eines schrumpfenden Bestands und vor Modernisierungsinvestitionen geschützt – diese trägt im Viridium Modell nicht das Kollektiv, sondern ausschließlich die Eigentümer. Zum anderen führt die dauerhafte Kostensenkung – nach Maßgabe der Mindestzuführungsverordnung – zu Vorteilen bei der Zuführung zur Rückstellung für Beitragsrückerstattung (RfB) und damit auch bei der Überschussbeteiligung.

Warum ist von einer „Partnerschaft“ zwischen Generali und Viridium die Rede?

Die Viridium Gruppe konzentriert sich ausschließlich darauf, bestehende Versicherungsverträge effizient zu verwalten. Das macht sie zum idealen Partner, um den Bestand der Generali Lebensversicherung im Sinne aller Beteiligten vertrauensvoll, verlässlich und finanziell nachhaltig fortzuführen. Beide Partner – Generali Deutschland und die Viridium Versicherungsgruppe – sind davon überzeugt, dass das Viridium Modell angesichts herausfordernder Rahmenbedingungen auch für andere Lebensversicherungsunternehmen eine Lösungsoption im Umgang mit bestehenden Vertragsbeständen sein kann. Deshalb sind sie eine langfristige Partnerschaft eingegangen.

Fragen von Kunden der Generali Lebensversicherung, die sich auf ihre Verträge und den Kundenservice beziehen, werden hier beantwortet.


Aus Generali Leben wird Proxalto

28. Juni 2019

Die Viridium Gruppe, führender Spezialist für das effiziente Management von Lebensversicherungsbeständen, wird die im April 2019 mehrheitlich erworbene Generali Lebensversicherung AG künftig als „Proxalto Lebensversicherung AG“ führen. Die Umbenennung wird im Oktober 2019 durchgeführt und angesichts der Größe des Bestands und der systemtechnischen Komplexität mehrere Wochen beanspruchen, bis sie vollständig umgesetzt sein wird. Die Kunden werden in den kommenden Wochen, deutlich vor dem Wirksamwerden der Umfirmierung, schriftlich informiert. 

Weitergehende Informationen zur Umfirmierung finden Kunden der Generali Lebensversicherung hier.


Eigentümerwechsel vollzogen: Informationen für Kunden der Generali Lebensversicherung

30. April 2019

Nach Abschluss des Inhaberkontrollverfahrens durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, BaFin, hat die Viridium Gruppe den mehrheitlichen Erwerb der Generali Lebensversicherung mit Wirkung zum 30. April 2019 abgeschlossen. Nachfolgend finden Kunden der Generali Lebensversicherung wichtige Informationen über den Eigentümerwechsel und die Viridium Gruppe. Fragen, die sich auf ihre Verträge und den Kundenservice beziehen, werden hier beantwortet.

Fragen von Kunden der Generali Lebensversicherung, die sich auf ihre Verträge und den Kundenservice beziehen, werden hier beantwortet.


Erwerb der Generali Leben: Inhaberkontrollverfahren abgeschlossen

9. April 2019 

Die Viridium Gruppe ist von der BaFin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht) über den erfolgreichen Abschluss des Inhaberkontrollverfahrens zum Erwerb der Generali Lebensversicherung informiert worden. Damit liegt eine wesentliche Voraussetzung für den abschließenden Vollzug der Transaktion vor. Viridium sieht dies als Beleg für das Vertrauen in die operative Leistungsfähigkeit und finanzielle Solidität der Gruppe. Viridium geht davon aus, die Transaktion demnächst abschließen zu können und wird zu gegebener Zeit darüber informieren.

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