MARKT

Die Lebensversicherer in Deutschland sehen sich großen Herausforderungen gegenüber:

  • Die anhaltende Niedrigzinsphase erschwert es, am Kapitalmarkt die notwendigen Erträge zu erwirtschaften.
  • Erweiterte Regulierungsvorgaben erhöhen die unternehmerische Komplexität und engen strategische und finanzielle Gestaltungsspielräume ein.
  • Ein offenkundiger Modernisierungs- und Investitionsstau in Verbindung mit der rapide fortschreitenden Digitalisierung erfordert erhebliche IT-Investitionen.
  • Aufgrund des Zinsumfelds und sich wandelnder demographischer Rahmenbedingungen sinkt das Neugeschäft. Verwaltung und Betrieb der schrumpfenden Portfolios werden teurer.

Die Anbieter, in Deutschland noch mehr als 80, stehen deshalb vor der Frage, ob und wie sie die dafür notwendigen Ressourcen – finanzielle, bilanzielle und personelle – bereitstellen können. Neben der herkömmlichen Option, Kosten zu senken und Effizienzen zu heben, denken sie zunehmend darüber nach, bestimmte Produkte oder Tarife nicht mehr anzubieten, das entsprechende Geschäft stillzulegen. So können insbesondere auch Kapazitäten im Vertrieb eingespart werden.

Die entscheidende Frage: Führen sie die nunmehr inaktiven („Run-off“) und insofern fortan schrumpfenden Bestände in Eigenregie weiter? Oder trennen sie sich konsequent von diesen Lebensversicherungsbeständen und geben sie in die Hände von Anbietern, die sich auf das reine Management von Beständen spezialisiert haben?

Mit ihrer Konsolidierungsplattform bietet die Viridium Gruppe den Lebensversicherern die Möglichkeit, sich von Beständen zu trennen, die unter den gegebenen Rahmenbedingungen nicht mit der notwendigen Wirtschaftlichkeit betreut werden können. Oder die in der Zukunft schlicht nicht mehr zum Kerngeschäft gehören.